Jugendvesper am 17.05.09 – 19 Uhr

Thema: - „Kinder an die Macht“

Was würden Kinder tun, wenn sie Macht hätten?

 

Dekoration:

David: Aus roten Kunststoffteilen Mini-Bühne mit Rutsche bauen, Kuscheltiere

Bobby Cars (eventuell Jugendliche damit einziehen in die Kirche)

Ev. ein Bälle von Dennie, vor der Kirche Trampolins wenn möglich (? Planschbecken)

 

Mirjam Karikatur: „ Wir haben Euch die Erde nur geliehen“- Wir leihen Euch nichts mehr!

 

Alle bitte etwas mit bringen: Eine Seite der Kirche jungsmäßig mit Feuerwehruniform, Polizei etc., Fußball, Traktor etc. die andere Seite mädelsplüschig in rosa mit Barbies und Glitzer

Regina: Trampolin, Einrad

 

 

Couch aus dem 1. OG für Interview

 

Franzi, Dennie: Interview-Partner suchen

 

 Ein Blech Kuchen backen mit einer Armee Gummibärchen und Panzer aus Marzipan zum Aufessen (am 15. Mai ab ca. 18.30  Uhr – bei Bertsch’s Prätoriusstr. 59)

Susanne besorgt: Mehl, Zucker, Butter, Gummibärchen, Löffelbisquit, Schokoladenglasur, Eier, Lebensmittelfarbe, Schokokekse – was sonst fehlt bitte mit bringen.

 

Zur Backaktion bitte Alle von sich 2 – 3 Kinderbilder bringen oder jemandem mit geben

 

Lieder: - Kinder an die Macht von Herbert Grönemeyer (wenn möglich von Regenbogen gesungen)

Freude

Lasst uns miteinander

„All for one“

 

Beginn des Gottesdienstes – Begrüßung Dennie

 

Lied:

 

Kyrie:

Andi: Lieber Gott, wir geben Kindern nicht die Macht sondern zwingen Ihnen oft unsere Meinung auf - Herr erbarme Dich

 

Franzi: Lieber Gott, wir leben manchmal einfach so vor uns hin ohne nachzudenken

Christus erbarme Dich

 

Andi: Lieber Gott, wir wollen jetzt ganz ruhig werden um offen zu sein für Dein Wort

Herr erbarme Dich

  

Gebet: 

Regina, Julia abwechselnd :  Leben:

Regina:      Denk einmal nach:

Julia:         Wann hast Du das letzte Mal richtig gelacht?

Regina:      Wann hast Du das letzte Mal etwas völlig verrücktes getan?

Julia:          Wann einen Menschen einfach umarmt, weil Du ihn magst?

Regina:      Wann Dich das letzte Mal wie ein Kind benommen?

Julia:          Wann hast Du das letzte Mal geweint?

Regina:      Wann deine Lieblingsplatte gehört und geweint?

Julia:          Wann bist Du das letzte Mal halb nackt durch warmen Sommerregen gelaufen?

Regina:      Wann hast Du das letzte Mal aus Wut laut geschrien?

Julia:          Wann das Lieblingsbuch Deines Freundes gelesen?

Regina:      Wann in der Sonne gelegen und dem Gras beim Wachsen zugehört?

Julia:          Und wann lagst Du das letzte Mal im Bett und warst einfach „nur“ glücklich?

Regina:      Ich hoffe, es ist nicht allzu lange her, denn das Alles heißt Leben!

 

Lied: „

 

Dennie + Regina: Aktion: Auf Mini-Bühne stehen und die Leute fragen, was sie denken, was Kinder antworten, wenn sie gefragt werden, was sie tun würden, wenn Sie die Macht hätten (König von Deutschland wären). Mit Mikro um Antworten bitten.

  

Interview: während des Interviews:

auflösen, was Kinder tatsächlich gesagt haben (aus Umfrage von Dieter in den Schulen).

 

z.B. Fragen: Ob ein Klassensprecher auch schon Macht hat etc.

  

Mirjam: Ich lese Ihnen eine Bibelstelle von  Matthäus (18, 1-5) vor:

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in Ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich Euch: Wenn Ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

Wort des lebendigen Gottes.

 

Lied:

 

Gedanken: (David)

Als Jesus in Jerusalem einzieht, freuen sich die Leute und jubeln ihm zu. Jesus ging in den Tempel. Er zeigte den Menschen, wie sie Gott begegnen können. Und dann sind da eine Menge Kinder, um Jesus herum, sie sind begeistert, sie freuen sich und machten sicher eine Menge Krach. Die Erwachsenen, die Schriftgelehrten regten sich auf. So kann man doch Gott nicht begegnen. Mit Kindern? Mit Krach? Aber Jesus, der antwortet: „Lasst die Kinder zu mir kommen, ihnen gebührt das Himmelreich“.

 

Menschen streiten oft: Wer ist der Beste, der Tüchtigste, der Wichtigste, der Größte. Leider haben auch die Freunde Jesu, die Jünger gestritten und Jesus gefragt: was oder wer ist denn der und das Wichtigste vor Gott?

 

Was macht Jesus daraufhin? Er nimmt ein Kind und stellt es mitten unter sie und sagt: Ihr streitet nur. Schaut Euch lieber das Kind an. Beachtet lieber das scheinbar Kleine und Unbedeutende. Das ist wirklich wichtig.  Wenn ihr nicht werdet wie dieses Kind, dann seid ihr vor Gott nicht wirklich bedeutend. Wenn ihr meine Freunde sein wollt, freundet Euch mit den Kindern an.

 

Es gibt mehrere Stellen hierzu in der Bibel. In einer Anderen sagt Jesus: Wenn Ihr Euch Gottes Liebe nicht schenken lasst, wie ein Kind, dann könnt ihr sie nicht erhalten.

Wie sind die Bibelstellen wohl zu verstehen? Wie sieht die Welt aus der Sicht eines Kindes aus:

 

Ein Kind:

- Staunt, ist neugierig

- Es freut sich überschwänglich

- Liebt allumfassend ohne nachzudenken – und glaubt, ohne Alles exakt wissenschaftlich zu erforschen zu müssen oder zu hinterfragen

- Hat grenzenloses Vertrauen, z.B. in die Eltern

- Fragt nicht, ob jemand arm oder reich ist, wertet jemand nicht danach was er hat

- Würde einen Krieg höchstens mit Platzpatronen oder einer Gummibärchenarmee und     Panzern aus Marzipan führen, den man am Ende aufessen kann!

Franzi und Mirjam:  (Kuchen zeigen)

Oder sich im Sandkasten mit einer Sandschaufel Sand über den Kopf schütten um einen Streit auszufechten.

- Nimmt Geschenke an ohne nachzudenken, was es zurück schenken muss

 

Jesus Christus lädt uns alle ein, Kleine und Große, uns den Glauben an Gott schenken zu lassen, ihm grenzenlos zu vertrauen und zur christlichen Gemeinschaft zu gehören.

 

Lied: Jesus Song

 

Glaube bekennen:

Dennie: Wir sprechen ein alternatives Glaubensbekenntnis, es wäre schön, wenn ihr Alle nach jeder Passage mit: Ja wir glauben an Dich – antworten würdet.

 

Regina: Lieber Gott: Ich sehe Dich nicht und ich begreife Dich nicht und Dein Name ist unfassbar. Dennoch bist Du für mich wie Licht, heller als die Sonne und unendlich höher als der Himmel.

Ja, ich glaube an Dich. – ja wir glauben an Dich.

 

Mirjam: Lieber Gott: Du bist wie ein Vater, Du bist wie eine Mutter, stark und geduldig, aber unendlich mehr als Mutter und Vater zusammen. Du kennst den Weg, der gut ist und zum Ziel führt. Du begleitest uns, dass wir das Ziel finden.

Ja, ich glaube an Dich

 

Franzi: Lieber Gott, Wie kann das sein? Ich weiß: Du bist ganz oben, in der Herrlichkeit des Himmels; und Du bist ganz unten, in der Not, wo Menschen leben, leiden und sterben. Ich habe von Jesus gehört, von seiner Liebe zu Allen, also auch zu mir; und davon, dass er mit Dir sprechen konnte wie ein Kind zu seinem Vater.

Ja, ich glaube an Dich.

 

Julia: Lieber Gott, ich möchte mit Dir reden können, wie Jesus es getan hat. Wenigstens ein bisschen. Ich bitte Dich darum, gib mir Deinen Geist, gib mir Deine Liebe. Ich habe gehört, dass Jesus uns das versprochen hat.

Ja, ich glaube an Dich.

 

Fürbitten: Dennie: Guter Gott, weil wir zu Dir gehören dürfen bitten wir:

 

  1. Andi: Für Menschen, die traurig sind, dass sie aufgeheitert werden und wieder Lebensfreude finden - Wir bitten Dich erhöre uns

  2. Mirjam: Wir denken an Menschen, die krank sind und Schmerzen haben, dass ihre Schmerzen gelindert werden – Wir bitten Dich erhöre uns

  3. Lisa: Für Menschen die Angst haben – dass sie Hilfe finden um Ihre Ängste zu überwinden und Vertrauen finden

  4. Julia: Für unsere Jugendgemeinde, dass wir immer stärker werden und Andere anstecken mit unserer Begeisterung

 

Dennie: Lass uns Deine Liebe spürbar machen

 

Dennie : Vater unser: Alle (sich an Händen haltend)

 

 Lied: „

 

Schlussgebet:

Mirjam: Die Kinder der Welt feiern Freude,

wo immer sie in Frieden leben und Geborgenheit

Lass sie doch spielen, entdecken, verstecken und lachen und tanzen und singen

Und lass uns einfach mit machen!

Die Sorgen und Tränen und Ängste kennen sie auch.

Lass sie dennoch träumen von Glück, von einer Erde voller Liebe und lass uns daran arbeiten, dass die Träume der Kinder wahr werden.

Lass sie den Mut nicht verlieren und sei ihnen und uns Stütze und Halt.

Lasst Euch Alle von der Begeisterung der Kinder anstecken und vertraut dem Leben voll Zuversicht.

Amen

 

Segen:   

Regina: Gott sei vor Euch, um jeden Tag neue Türen für Euch zu öffnen

Gott sei neben Euch wie ein guter Freund an Eurer Seite

Gott sei hinter Euch um Euch zu stärken

Und nehme Euch alle Angst.

 

David: Gott sei unter Euch um Euch zu tragen

Gott sei in Euch um Euch zu trösten

Wenn Ihr einsam und traurig seid.

 

Regina: Gott sei bei Euch um Euch zu schützen,

um Euch damit Euch nichts passiert.

 

David: Gott sei über Euch um Euch zu segnen

Und so segne uns alle der liebende Gott,

der Vater, Sohn und der Heilige Geist

Amen

 

Ende: Dennie / Dank – einladen noch da zu bleiben