Jugendvesper am 08.03.09 – 19 Uhr

Thema: Helden -

„ mit wenig viel erreichen „

 

Wir wollen um Spenden bitten, (Geld, das man spart, wenn man in der Fastenzeit auf etwas verzichtet-Hinweis am Ende durch Dennie) – und diese Spenden wollen wir zur Hälfte für die Jugendarbeit einsetzen und die andere Hälfte für „KSC hilft“

  

Deko: Viele Kerzen (auf z.B. Bierbänken, die über die vorderen Bänke gelegt sind weniger Scheinwerfer – jedoch mindestens einer, der beweglich ist – außerdem eine kleine Kamera, die die Godie-Besucher filmt und auf die Leinwand bannt – wer hat eine?????

 

Lieder: Helden gesucht – ev. Am Anfang von CD

  

Beginn des Gottesdienstes – Begrüßung Dennie

 

Lied: „Lord“

 

Kyrie:

Julia: Unser Herr, wir stehen heute vor Dir in dem Bewusstein,

nicht immer heldenhaft zu handeln

Herr erbarme Dich

 

Andi: Unser Herr, manchmal lassen wir uns einfach mit dem Strom treiben und übersehen, was dringend zu tun wäre um anderen zu helfen

Christus erbarme Dich

 

Julia: Unser Herr, oft fällt es schwer, auf etwas zu verzichten

Herr erbarme Dich

  

Gebet: 

Mirjam: Uns schickt der Himmel.

Wir möchten etwas davon umsetzen,

dass wir als Ebenbild und Kompagnon Gottes gedacht sind.

Wir versuchen anzupacken, was in unseren Möglichkeiten steckt,

damit diese Welt ein lebenswerter Raum wird.

 

Das  ist manchmal nicht leicht,

das macht uns gelegentlich stolz,

das fördert uns

und fordert uns heraus.

 

Uns schickt der Himmel.

Lasst uns vertrauen,

dass Gott uns mit diesem Auftrag nicht alleine lässt,

dass er uns hält und stark macht,

dass er aus unserem Einsatz etwas Großes wachsen lässt,

dass er vollendet, was wir auf den Weg bringen.

 

Lied: „Tears in Heaven“

 

Aktion: Dennie und Regina: Mitten unter uns

Zwei Personen stehen auf einer hohen Leiter mit Mikro – es sollte eine Kamera geben, die die Godie-Besucher aufnimmt und auf Leinwand zeigt??

  

Dennie: Hast Du ihn gesehen?

Nein, noch nicht? Wie sieht er denn aus? Oder ist er eine sie?

Hast Du irgend einen Anhaltspunkt?

 

Regina: Keine Ahnung. Aber ich bin mir sicher, die Rede war von einer königlichen Hoheit, vom Himmel geschickt. Hier soll sie heute vorbei kommen.

 

Dennie: Es sind ja auch einige gekommen, um dieses Ereignis nicht zu verpassen. Warte, ich glaube, ich sehe ihn, da hinten sitzt er, in der hinteren Reihe mit dem dunklen Mantel, das könnte er sein. (Mit Strahler auf Person hinten leuchten).

 

Regina: Nein warte, ich glaube, ich habe ihn entdeckt, da rechts in der Mitte, dieser Mann, er schaut so. Das ist er bestimmt.

 

Dennie: Oh, bist Du sicher? Vielleicht ist er ja viel jünger. Schau, der da vorne, der sieht so aus, als ob er es sein könnte.

 

Regina: hmmm. Ich weiß nicht, es könnte jeder sein.

 

Mit dem Strahler werden noch mal die Godiebesucher ausgeleuchtet. Dann ertönt eine Stimme aus dem Hintergrund.

 

David: Ein Held, ganz anders als wir uns Helden vorstellen. Nicht prunkvoll, mächtig, sondern leicht übersehbar,

wenn wir den Menschen übersehen.

Ein Held der Menschlichkeit – ein menschlicher Held.

Bruder, Freund, Wegbegleiter.

Mitten unter uns.

Auf wen wartet ihr?

Wen sucht ihr?

Dich schickt der Himmel.

Mich schickt der Himmel.

Uns schickt der Himmel.

Damit sich der Himmel ausbreiten kann auf der Erde.

Damit sein Reich lebendig wird.

 

 Bibelstelle: Elena: 2. Kor. 8,9

Denn Ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat: Er, der Reich war wurde Euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen. Ich gebe Euch nur einen Rat, der Euch helfen soll: Ihr habt ja schon voriges Jahr angefangen, etwas zu unternehmen, und zwar aus eigenem Entschluss. Jetzt sollt Ihr das Begonnene zu Ende führen, damit das Ergebnis dem guten Willen entspricht, je nach Eurem Besitz. Wenn nämlich der gute Wille da ist, dann ist jeder willkommen mit dem, was er hat, und man fragt nicht nach dem, was er nicht hat. Denn es geht nicht darum, dass Ihr in Not geratet, indem Ihr anderen helft; es geht um einen Ausgleich. Im Augenblick soll Eurer Überfluss Ihrem Mangel abhelfen.

 

Lied: Da berühren sich Himmel und Erde.

  

Gedanken: Jesus war mitten unter den Leuten, er hat ihnen vorgelebt, wie er sich das Miteinander vorstellt. Er hat alles geteilt und gepredigt, dass die Liebe untereinander das Wichtigste ist. Er hat sich aber nicht feiern lassen wie ein König oder Popstar und in Saus und Braus gelebt. Er war für die leisen Töne, er hätte wie wir vorhin gehört haben, irgendwo zwischen uns sein können und es wäre uns vielleicht nicht mal aufgefallen. Er war für die da, die gemobbt wurden und aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Die Fastenzeit will uns anregen, darüber nachzudenken, auf was wir einmal verzichten können.

Wir haben uns Gedanken gemacht, was wir uns vorstellen könnten zu tun.

Wir haben gelesen, dass es für uns Jugendliche bedeuten könnte, sich mal „vom Wohlstandsgefängnis zu befreien“ – was wohl mit Wohlstandsgefängnis gemeint ist?

Sich frei machen von dem, was die meisten so beherrscht: Fernsehen, Nikotin, Computer, Handy’s, Süßigkeiten, Mac Donalds und so weiter. Vielleicht könnte man bei den Dingen, die Geld kosten, das Eingesparte denen zukommen lassen, die viel weniger haben als wir (Projekt wird noch ausgesucht und vorgestellt).

Usw. (Gedanken dazu eines Jugendlichen)

 

Lied: Jesus Song

 

Glaube bekennen:        Credo

Julia: Ich glaube an die Sonne,
  auch wenn es dunkel ist.
Ich glaube an das Leben,
  auch wenn's mich mal vergisst.
Ich glaube an die Liebe,
  bist Du auch weit von hier.
Auch wenn ich Dich nicht sehen kann,
  ich weiß, ich glaube Dir.

Andi: Ich glaube an Gerechtigkeit,
  nicht nur für eine Welt.
Ich glaube an die Güte,
  auch gegen alles Geld.
Ich glaube an den Frieden,
  und alles ändert sich.
Ich glaube an den Menschen,
  und ich glaub auch an Dich.

Julia: Ich glaube an die Zukunft,
  auch ohne CDU.
Ich glaube an die Freiheit,
  und mach die Tür nicht zu.
Ich glaube an die Ewigkeit,
  nur meine Zeit reicht nicht.
Ich glaub es geht nicht länger gut ohne Dich.

 

Fürbitten:

 

Dennie: Jesus Christus, Du bist neue Wege gegangen, Du hattest Phantasie für eine neue Welt und den Mut, Wände zu durchbrechen und Mächte zu stürzen. Du bist aufgestanden für unseren Erde, die noch nicht Himmel ist. Wir bitten Dich:

 

Regina:  1. Um Deinen Geist, damit er uns verbindet und wir zusammenrücken und einander Seite an Seite beim Vorwärtskommen helfen.

 

Andi: Um Augen, die sich nicht verschließen vor Armut und Dunkelheit vor den Slums der Städte, vor den Obdachlosen auf der Straße

 

Elena: Um Ohren, in die hinein andere aussprechen können, die die Hilferufe anderer Menschen nicht überhören.

 

Julia: Um Mut, für andere einzustehen, unsere Stimme zu erheben, wenn Menschen keine Chance haben, etwas zu erreichen.

 

David: Um ein offenes Herz für Menschen, die uns fremd sind, weil sie anders aussehen, ihre Stimme anders klingt, Ihre Art zu leben sich von unserer unterscheidet.

 

Regina: Um die Kraft, dir in unserer Umgebung ein Gesicht zu geben, so dass Du für andere spürbar und begreifbar wirst.

 

Dennie: Jesus Christus, unser Bruder und Herr, Du stärkst uns den Rücken und gibst uns die Kraft, einander beizustehen. Dafür danken wir Dir. Amen

 

 Vater unser: Alle (sich an Händen haltend)

  

Lied: „As tears go by 

 

Schlussgebet: Elena:

Guter Gott, Du hast uns mit Deinem Wort gestärkt.

Dein heiliger Zorn erfüllt uns, wenn Dein Wort unsere Augen geöffnet hat für die Not und die Ungerechtigkeiten dieser Welt.

 

Dein Geist erfüllt uns mit Zärtlichkeit, wenn wir uns an die Seite unserer Schwestern und Brüder stellen.

 

Lasst uns mit aller Kraft für Deine Botschaft einstehen

Für die Würde jedes Menschen

Für Frieden und Gerechtigkeit.

 

Schenke uns Mut und Phantasie,

um die Welt in kleinen Schritten jeden Tag ein bisschen besser zu machen.

Amen

 

 Segen:  David:

Gott sei vor Euch, um jeden Tag neue Türen für Euch zu öffnen

Gott sei neben Euch wie ein guter Freund an Eurer Seite

Gott sei hinter Euch um Euch zu stärken

Und nehme Euch alle Angst.

 

Gott sei unter Euch um Euch zu tragen

Gott sei in Euch um Euch zu trösten

Wenn Ihr einsam und traurig seid.

 

Gott sei bei Euch um Euch zu schützen,

um Euch damit Euch nichts passiert.

 

Gott sei über Euch um Euch zu segnen

Und so segne uns alle der liebende Gott,

der Vater, Sohn und der Heilige Geist

Amen

 

Ende: Dennie:

Hinweis auf unsere Sammelaktion für Jugend und Kirche und für “KSC hilft”

Dank

Guten Heimweg wünschen

 

Lied: „Put your hand“