Pressemitteilung Vom 21.07.10

 

WOCHE DER JUGENDKIRCHE VIA

 

Musical-Gala

 

Durmersheim/Würmersheim

 

Hannah Janikovits, Saskia Niedermann und Martin Ernst moderierten am Dienstag mit viel Witz die Musicalgala im Rahmen der Projektwoche der Jugendkirche Via und erinnerten sich an schöne und nachdenkliche Momente. Die drei jungen Erwachsenen sind seit 1995 mit dabei, Janikovits war fünf Jahre alt, als sie in „Tabaluga“ eine Ameise mimte. Als die JKG Peter Maffays Kindermusical auf die Bühne brachte, sorgte man sich zunächst, ob zu der Aufführung überhaupt jemand kommen würde. Doch der Zuschauerzuspruch war so groß, dass ein zweiter Musicalabend nachgeschoben werden musste. Die Weihnachtsproduktion „Treffpunkt Stall“ folgte 1998, „Der kleine Tag“ im Jahr 2001. In den vergangen fünfzehn Jahren haben sich die Jungen Katholischen Gemeinschaften St. Dionys/Herz Jesu vor allem mit ihren biblischen Musicals „David“ (2000 – 2004), „Abraham“ (2006) sowie dem jüngsten Erfolg „Esau und Jakob“ (2010), allesamt Eigenproduktionen mit Kompositionen und Liedtexten von Dieter Janikovits, einen Namen gemacht. Mit Band und Chören der JKG klangen Hits aus allen Projekten durch die Herz Jesu Kirche. Martin Ernst ließ seine Rolle als Goliath in einem kraftvollen Song wieder aufleben. Auf der Empore waren Tim Börkel (13 Jahre) und Jens Karsch (14 Jahre) als Beleuchter am Werk, hilfreich zur Seite stand den beiden Jungs Willi Schönauer, der als Jugendkirchencoach im gesamten Bundesgebiet tätig ist. Der 51-Jährige wohnt in Kuppenheim und fühlt sich der Jugendkirche Via „aus idealistischen Gründen“ verbunden. Während sich Börkel und Karsch konzentriert dem Ablaufplan der Gala widmeten und mit ihren Verfolgerscheinwerfern Sänger und Musiker ins rechte Licht rückten, wurde es unten im Kirchenrund ganz familiär: Die Fans im Publikum sangen alle Ohrwürmer mit („Aus der Ferne leuchtet Gottes Herrlichkeit“) und klatschten im Takt der einnehmenden Melodien („Gott hat ein Lachen geschenkt“). Über Frank Meier, den Darsteller des Jakob in „Esau und Jakob“ war zu erfahren, dass er bereits bei „Tabaluga“ eine Rolle als Träumer und in „David“ die Titelfigur spielte. Meier sagt über sich selbst, er sei „kein ‚Erzkatholik‘ und nicht mit allem einverstanden, was die Katholische Kirche macht“, aber im Chor „Neue Wege“ der Jugendkirche Via fühle er sich „sehr wohl“, weil „ich meinen Glauben im Gesang ausdrücken kann“, so der 40-Jährige. Dass Kirche nicht nur Musik und Gesang, sondern auch Humor und Kabarett sein kann, ist am 22. Juli in der Jugendkirche Via zu erleben. Die Kirchencomedians „superzwei“ unterhalten um 19.30 Uhr in Herz Jesu. Eintrittskarten zu 11 Euro gibt es an der Abendkasse.

 

Chor und Solisten der Jugendkirche Via lassen Hits aus JKG-Musicals der vergangenen 15 Jahre Revue passieren.

 

Martin Ernst lässt seine Rolle als Goliath im Musical „David“ wieder aufleben.

 

Martin Ernst, Saskia Niedermann und Hannah Janikovits (von links) moderieren die Musicalgala der Jugendkirche Via.

 

Für die Jugendkirche Via / JKG St. Dionys/Herz Jesu:

Manuela Behrendt

 

 

 

Pressemitteilung vom 20.07.2010

 

WOCHE DER JUGENDKIRCHE VIA

 

Meditation, Bistro, Workshops

 

Durmersheim / Würmersheim

 

Jeden Morgen zum ersten Vogelgezwitscher finden sich dieser Tage Menschen jeden Alters in der Herz Jesu Kirche in Würmersheim ein. Sie „tauchen auf in den Tag“. Im Mittelpunkt der Assoziationen, Gedanken und Fragen, begleitet durch gemeinsames Singen, stehen Gott und die Kirche. Dieter Janikovits, Gemeindereferent der Seelsorgeeinheit Durmersheim/Au am Rhein und „Oldie“ im harten Kern der zehn jungen Via-Macher, war am Montag in aller Frühe mit dabei. Wenige Stunden später hatte er die Abschlussklasse der Rheinauschule samt Klassenlehrerin Maria Jenkel im Schlepptau. Die Schüler aus Au am Rhein erkundeten die verwandelte Herz Jesu Kirche, denn dort soll der Festgottesdienst der Schulabgänger stattfinden. Jenkel mag nach eigenem Bekunden „schöne, alte Kirchen“ und sieht die Umgestaltung von Herz Jesu „im ersten Moment als Stilbruch“, lenkt aber ein, man müsse Ebenen schaffen, sich der Jugend anzunähern. Für Fragen zur Jugendkirche Via standen Celine Meier und Alena Klein parat, von der Durmersheimer Realschule beziehungsweise vom Karlsruher Gymnasium St. Dominikus für den Zeitraum ihrer ehrenamtlichen Aufgaben vom Unterricht freigestellt. Was ist der Kick, bei Via mitzumachen? „In der Gemeinschaft etwas miteinander erleben und erreichen“, antworteten die beiden 14-Jährigen. Im „Jugendhäusle“ neben der Kirche managten Sara Zimmer und Alexandra Weigel das Via-Bistro, das sich wie das Kircheninnere dem Thema Wasser verschrieben hat und ein liebevoll gestaltetes Ambiente in Blau aufweist. „Meine Schulfreundinnen in Karlsruhe beneiden mich um meine Aufgaben in der Jugendkirche“, erzählte Weigel nicht ohne Stolz. „Weil es nur bei uns ein so interessantes Jugendprojekt gibt“, nickte Zimmer zustimmend, die ebenfalls in Karlsruhe zur Schule geht und ihre Mitschülerinnen über die Jugendgottesdienste in Herz Jesu auf dem Laufenden hält. Am späten Nachmittag besuchte eine Gruppe von Firmlingen aus Ötigheim die Jugendkirche Via, um „ein bisschen zu schnuppern, was die Workshops bieten“. Was haben Licht-, Tontechnik-, Cajontrommel-, Tanz-, Musikband- und Feuerwehrkurse mit Glauben und Kirche zu tun? Valentin Stürmlinger hatte sich für den Bandworkshop angemeldet. Der 14-Jährige drückt mit seiner Musik „die Freude über den Glauben an Gott“ aus. Tobias Knaisch (12 Jahre) aus Au am Rhein sieht sich in Einheit mit dem Gottesdient, in dem er als JKG-Techniker „etwas Besonderes auf die Beine stellt“. Die künftigen „Feel the Spirit“ Jugendgottesdienste will auch Alois Bastian, Ehrenbürger von Durmersheim und 86 Jahre alt, besuchen. „Die Jugendkirche Via ist ein Aufbruch und zeigt, dass es Hoffnung gibt“, so Bastian, der ankündigte, am Podiumsgespräch am Mittwoch teilzunehmen. „Jugendkirche Via – Warum, wieso, weshalb?“ ist die Frage, die am 21. Juli um 19.30 Uhr in der Herz Jesu Kirche diskutiert wird.

 

Alexandra und Sara, beide 14 Jahre alt,

managen das Bistro der Jugendkirche Via im „Jugendhäusle“.

  

Für die Jugendkirche Via / JKG St. Dionys/Herz Jesu:

Manuela Behrendt

 

 

Pressemitteilung vom 05.07.10

  

WOCHE DER JUGENDKIRCHE VIA

 

Besuch von SWR 4

  

Durmersheim / Au am Rhein

 

Wichtiger Besuch am Sonntag im „Jugendhäusle“. Silvia Huth vom Radiosender SWR 4 war zu Gast und informierte sich umfassend über die Jugendkirche Via, die erste Jugendkirche in der Erzdiözese Freiburg, die immerhin einen großen Teil der Bundesrepublik ausmacht.

Die Jugendleiter der JKG stellten sich den Fragen der SWR-Redakteurin und erläuterten die Grundansätze, Glauben modern zu leben und Kirche jugendlich zu gestalten. Huth zeigte sich angetan von der Einsatzfreude der Jugendlichen, die bei schwülen dreißig Grad im Schatten zum Interviewtermin gekommen waren anstatt sich „angenehmeren Beschäftigungen zu widmen“, so die Redakteurin. Silvia Huth interessierte auch für die anstehende, aufwändige Präsentationswoche der Jugendkirche Via vom 18. - 25. Juli, stellte reichlich Fragen an die anwesende Mannschaft. Für die Hörer von SWR 4 entsteht daraus ein dreiminütiger Bericht. Außerdem will Huth das Thema einem SWR-Kollegen an die Hand geben.

 

 

Foto und Text: Manuela Behrendt